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logo 45 • das CAMLOG Partner-Magazin • Dezember 2019 logo 45 • das CAMLOG Partner-Magazin • Dezember 2019 PRODUKTE 28 Superschlanke Prozesse, die Zeit und Aufwand sparen – dafür steht das iSy Implantatsystem. Auch der Einsatz digitaler Technologien verspricht optimierte Arbeitsprozesse. Dr. Conrad Kühnöl ist Zahnarzt und Zahntechniker und praktiziert in Dresden in der eigenen volldigitalisierten Praxis. Warum und wie iSy in sein Praxiskonzept passt, diskutierte Dr. Kühnöl mit Kollegen beim Round Table des Deutschen Ärzteverlags und demonstrierte es während eines Livestreamings von Oemus Media. iSy® – FÜR DEN DIGITALEN WORKFLOW WIE GEMACHT Bereits 2018 bei der Einladung des Deutschen Ärzteverlags zum Round Table in Frankfurt hatte Dr. Conrad Kühnöl seine Passion für das iSy Implantatsystem in Worte gefasst: „Bei Standardsituationen – und diese machen immerhin bis zu 80 Prozent der täglichen Patientenfälle aus – ist das iSy Konzept unschlagbar“. Das Konzept kommt mit weniger Komponenten aus als andere Implantatsysteme. iSy ist für die transgingivale Einheilung konzipiert, aber auch die gedeckte Einheilung ist mit Hilfe der enthaltenen Abdeckkappe kein Problem. Mit Klicken statt Schrauben sind Komponenten wie die Gingivaformer, Abform- oder Scanpfosten einfach und schnell ausgetauscht. Mit nur einem Abutmentwechsel bleiben die Prozesse superschlank und die Behandlungszeit vergleichsweise kurz. Das iSy Implantatsystem ist über verschiedene Schnittstellen optimal an computergestützte Verfahren angebunden. Chairside- und Labside-Systeme werden unterstützt. Dadurch wird die Behandlung für den Patienten zeitef - zient umgesetzt. Dr. Kühnöl konnte mit iSy durch ein ef zientes Behandlungskonzept, das in seiner volldigitalisierten Praxis auf den CEREC-Work ow ausgelegt ist, seine Patientenanzahl pro Jahr verdoppeln. Er entwickelt und optimiert Prozesse zum Wohle des Patienten. Seine Aussagen stellte Dr. Kühnöl am 4. Oktober 2019 live unter Beweis. Unter dem Titel „Praktikabler, digitaler Work ow in der Zahnarztpraxis – vom Initialscan zur fertigen Implantatkrone“ konnten Interessierte in der „CAMLOG Live-OP des Monats“ von ZWP Online das perfekte Zusammenspiel von iSy und dem digitalen Work ow nachverfolgen - in einem Tag von der Planung über die OP bis zur Herstellung des Provisoriums. Die Einbindung und erfolgreiche Nutzung digitaler Systeme erfordert Übung, Erfahrung und Kontinuität. Das Schnittstellenmanagement zwischen Praxis und Labor muss gut aufeinander abgestimmt sein. Die Eigenfertigung oder das Outsourcen ist eine Frage der Investitionsbereitschaft. Ist diese gegeben, kann sie sich mit einem durchdachten Konzept lohnen. Fällt die Entscheidung für Outsourcen haben Sie mit DEDICAM einen verlässlichen Servicepartner an Ihrer Seite. Egal welchen Weg Sie einschlagen, sind Weiter- und Fortbildungen unerlässlich. Interessiert an einer Fortbildung zum Digitalen Work ow? Dann lesen Sie dazu auch den Beitrag auf Seite 44. PRODUKTE 29 Hier gehts zum Livestreaming Hier gehts zum Round Table Mit dem Vertrieb der Regenerationsmaterialien von BioHorizons erweiterte CAMLOG vor zirka drei Jahren die Produktpalette. Seit zwei Jahren ist das xenogene Biomaterial porcinen Ursprungs auf dem europäischen Markt verfügbar. Im Gespräch mit der logo-Redaktion gab PD Dr. Gerhard Iglhaut, Memmingen, seine Erfahrungen mit dem Knochenersatzmaterial MinerOss XP wieder. PD Dr. Gerhard Iglhaut: MinerOss XP stellt eine neue Generation von osteokonduktivem Knochenersatzmaterial dar. Dieses innovative Granulat wird in einer Glasschale mit Drehverschlussdeckel geliefert und kann in diesem Behältnis einfach und praktikabel rehydriert werden. Auffallend ist die Eigenschaft der schnellen und intensiven Absorption von Flüssigkeiten, die durch die günstige Porosität bewirkt wird. Dazu eignen sich physiologische Kochsalzlösung oder Eigenblut. In meinen Händen hat sich Trombozytenkonzentrat bewährt (Abb. 1), das nach Aktivierung durch das gebildete Fibringerüst das Knochengranulat formen lässt und damit das Augmentat stabilisiert (Abb. 2 und 3). Diese hervorragende Eigenschaft der Flüssigkeitsaufnahme und damit Diffusion fördert meines Erachtens die Weichgewebsheilung und sichert eine primäre Wundheilung. Als Membranabdeckung hat sich die Kollagenmembran MemLok RCM mit einer 6-monatigen Standzeit bewährt (Abb. 4). Dies stellt die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen präimplantologischen Knochenaufbau (Indikation GBR ohne/mit Schalentechnik und Ridge Preservation) dar. Nach 5 bis 6 Monaten zeigt sich ein mechanisch und vom Volumen stabiles Knochenregenerat, welches sich scharf vom bedeckendenWeichgewebe abgrenzt und eine sichere Implantatinsertion ermöglicht (Abb. 5). Diese hohe Ergebnisqualität wird durch das schnelle und günstige Resorptionsverhalten dieses porcinen Materials bewirkt. Bei diesem Prozess wird in 6 Monaten bereits mehr als 50 %, nach 12 Monaten mehr als 90 % des Knochengranulates umgebaut. Dies steht im Gegensatz zu bovinen Ersatzmaterialien, die meist nur eine geringe Resorption zeigen. In mehr als zweijährigem Einsatz hat sich MinerOss XP in Verbindung mit der Kollagenmembran MemLok RCM als verlässliches System für vorhersehbare Ergebnisse in der 3D-Augmentation erwiesen. Anmerkung der Redaktion: Die Knochenersatzmaterialen MinerOss X und MinerOss XP sind jetzt auch in einer Applikationsspritze verfügbar. Die gebogene Spritze erleichtert die Knochendefektfüllung in schwer zugänglichen Bereichen. Durch die Perforation der Kappe wird die gute Rehydrierung und Durchmischung ermöglicht. KLINISCHE ERFAHRUNGEN MIT MINEROSS® XP Abb. 1: Knochengranulat MinerOss XP im praktikablen Glasbehälter benetzt mit Thrombozyten angereichertem Blutplasma (PRGF). Abb. 2: OP-Situs bei ausgeprägter horizontaler Alveolarkammatrophie in regio 43-47 mit xierter resorbierbarer Schale (Resorb X, 25 x 25 x 0.1mm, SonicWeld Rx- System, Fa. KLS Martin). Abb. 3: Knochenaugmentat in regio 43-47 (MinerOss XP Granulat, 0.25-1.0mm Partikelgröße). Abb. 4: Knochenaugmentat in regio 43-47 mit Kollagenmembranabdeckung (MemLok RCM, 20 x 30mm). Abb. 5: Stabiles Knochenregenerat in regio 43-47 nach 6- monatigem Reentry mit Rückständen der Kollagenmembran (MemLok RCM).

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