CERALOG PROGRESSIVE-LINE Imageflyer

Klinische Fallbeispiele Modernes Behandlungskonzept in der ästhetischen Zone PD Dr. Stefan Röhling, München Aufgrund der tiefen Kronenfraktur, der vor Jahren alio loco gefertigten Stiftkrone regio 22, wurde nach sorgfältiger klinischer und radiologischer Diagnose sowie Risikobewertung mit anschließender Implantatplanung, der Wurzelrest schonend entfernt. Prächirurgisch wurde eine Orientierungsschablone gefertigt, die die vestibuläre Begrenzung des ästhetischen Fensters vorgab. Die Implantatbettpräparation erfolgte nach dem chirurgischen Protokoll für das CERALOG PROGRESSIVE-LINE (Ø 3.8 mm / L 13 mm). Drei Monate nach der Implantation zeigte sich beim Recall eine stabil ausgeformte Weichgewebemanschette. In dieser Sitzung wurde die Implantatstabilität nochmals geprüft und die Patientin zur Weiterversorgung an den Hauszahnarzt rücküberwiesen. Vier Monate nach der Implantation wurde beim Hauszahnarzt Dr. Max Mühlhaus, München, die definitive Hybridkrone aus Zirkoniumdioxid auf einer CERALOG CAD/CAM Klebebasis eingesetzt. Beim Follow-up einen Monat später zeigte sich ein ästhetisch ansprechendes Endergebnis. Seitenzahnversorgung im augmentierten Kieferknochen Dr. Frederic Hermann, M.Sc., Zug (Schweiz) Mit einem Direct-Pick-up wird das Implantat (steril) aus der Verpackung entnommen und mit ≤ 15 U/min inseriert, um Knochennekrosen durch Überhitzung zu vermeiden. Das Implantat wird mit zirka 25 Ncm Drehmoment in den Kieferknochen eingebracht. Der glatte Halsanteil der CERALOG PROGRESSIVE-LINE Implantate kommt zirka 0.4 mm suprakrestal zu liegen. Eine epikrestale Platzierung, wie im vorliegenden Fallbeispiel, ist möglich. Die PEEKVerschlussschraube deckt die Implantatschulter vollständig ab. Nach einem komplikationsfreien Heilungsverlauf wurde sechs Monate nach der Implantation eine monolithisch gefertigte Zirkondioxidkrone, verklebt auf der Zirkonklebebasis, eingegliedert. Die konkave Gestaltung der Versorgung im submukösen Bereich unterstützt die Ausbildung einer stabilen Weichgewebemanschette. (Zahntechnische Ausführung: Nicola Lanfranconi AG, Zürich (Schweiz)) Die Implantatposition wurde mittels Rosenbohrers angekörnt und der Bohrstollen entsprechend dem Bohrprotokoll für ein CERALOG PROGRESSIVE-LINE Implantat (Ø 5.0 mm / L 9 mm) aufbereitet. Um Druck auf den krestalen Knochen zu vermeiden, ist die Anwendung des Profilbohrers (links im Bild) unabdingbar. Der Dense bone drill kommt in den Knochenklassen D1 und D2 zum Einsatz und ermöglicht eine lagestabile Implantatinsertion. Nach Regeneration des augmentierten Kieferbereichs regio 36 realisierte das behandelnde Team den Wunsch des Patienten mit einem Keramikimplantat. Bis zum Einsetzen der temporären Kunststoffkrone, gefertigt auf einer Keramikklebebasis, wurde das Weichgewebe mithilfe eines Gingivaformers gestützt. Das Röntgenkontrollbild bestätigt die korrekte Positionierung der Implantatschulter. Das Implantat wurde schonend eingebracht – zirka 15 U/min. Die Implantatschulter wurde epikrestal platziert. Da in diesem Fall bei ausreichend hoher Primärstabiltät eine temporäre unbelastete Krone eingesetzt werden sollte, erfolgte die digitale Abformung mittels Scanpfostens.

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