CONELOG® Implantatsystem – Zahlen und Fakten auf einen Blick

Ziel Bereitstellung wichtiger Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Dokumentation des CONELOG Implantatsystems anhand von Zahlen und Fakten. Einleitung Nur sehr wenige Implantatsysteme sind in der Literatur systematisch und umfassend dokumentiert. Das CONELOG Implantatsystem gehört zu diesen gut dokumentierten Systemen, denn die Förderung unabhängiger Forschung ist ein wesentlicher Bestandteil der Camlog Strategie. Die bewährten Merkmale des Systems wie die sandgestrahlte und säuregeätzte Promote® Oberfläche, das Platform Switching, die Außengeometrie und die interne konische Implantat-AbutmentVerbindung basieren auf dem wissenschaftlichen Stand der Technik und wurden in zahlreichen mechanischen Prüfungen und In-vitro- und klinischen Studien untersucht (Abb. 1). Abb. 1: Die Entwicklung des CONELOG Implantatsystems wird von einem soliden Fundament wissenschaftlicher Forschung gestützt Erfolg baut auf Fortschritt mit klinischer Evidenz PromoteOberfläche (15) 1999 2006 2008 2010 2014 2019 2020 Platform Switching (11, 12, 13, 14) Guide System (20, 21, 22) Klinischer Erfolg Daten nach > 5 Jahren (9, 10, 12) SCREW-LINE Design (15) CONELOG Verbindung (2, 3, 4, 6) PROGRESSIVE- LINE Design (23) FAZIT: 1. Klinisch etabliertes Implantat- system 2. Präzise Implantat-Abutment- Verbindung 3. Erhalt des krestalen Knochen- niveaus 4. Unterstützung moderner Behandlungsmethoden CONELOG® Implantatsystem – Zahlen und Fakten auf einen Blick Hervorragende Ergebnisse des CONELOG® Implantatsystems Passgenauigkeit und Erhalt des krestalen Knochens

CONELOG® Implantatsystem – Zusammenfassung Präzision der konischen Verbindung CONELOG Implantate verfügen über eine patentierte Implantat-Abutment-Verbindung mit selbsthemmender Konusgeometrie und Nocken-Nuten-Indexierung. Mehrere In-vitro-Tests weisen die Präzision und Stabilität der Implantat-Abutment-Verbindung nach. Diese sind dem geometrischen Design und der hochpräzisen Fertigung zuzuschreiben (1, 2, 3, 4). Die reduzierte Rotationsfreiheit aufgrund des Indexierungs-Designs und die Möglichkeit, das Abutment ohne vertikalen Höhenversatz zu repositionieren, sind maßgebend für die Präzision der endgültigen prothetischen Versorgung. Mechanische Untersuchungen mit Demontage und Wiederzusammenbau des Implantat-AbutmentKomplexes zeigten überragende Ergebnisse für die CONELOG-Verbindung im Vergleich zu anderen Systemen mit konischen Verbindungen (3, 4) (Abb. 2). Mikrospalten und ihre Auswirkungen, d. h. Mikroundichtigkeit oder bakterielle Penetration gilt es zu vermeiden. Aus diesem Grund werden geringe Fertigungstoleranzen bei allen Komponenten von zweiteiligen Implantatsystemen angestrebt. Doch auch bei konischen Verbindungen können Mikrospalte nicht völlig vermieden werden (5, 6, 7, 8); vielmehr unterstützt die ausgewogene Balance zwischen der Präzision einer tiefen konischen Verbindung und den spezifischen CONELOG-Merkmalen den Zahnarzt dabei, passgenaue Restaurationen und einen einfachen Workflow zu erzielen (Abb. 3). Hervorragender Knochenerhalt mit Platform Switching Der Erhalt des periimplantären krestalen Knochens ist für die Langzeitstabilität der Implantatrekonstruktion wichtig. Studien mit CONELOG-Implantaten und dem integrierten Platform Switching zeigten sehr stabile Knochenstrukturen (9, 10) ) und 5 Jahre nach Belastung sogar einen leichten Knochengewinn (11, 12). Diese Daten bestätigen den positiven Effekt des Platform Switching, der in verschiedenen Studien mit CAMLOG-Implantaten beobachtet wurde (13, 14). Klinisch nachgewiesener Erfolg und Patientenzufriedenheit Die Promote-Oberfläche hat sich in verschiedenen präklinischen und klinischen Studien über Jahre als effektiv erwiesen (15). Für die CONELOG SCREW-LINE-Implantate wurden in mehreren klinischen Studien sehr positive mittel- und langfristige Behandlungsergebnisse bei verschiedenen Indikationen und Belastungsprotokollen dokumentiert (9, 10, 16, 17, 18). Hohe Überlebensraten, Stabilität des Hart- und Weichgewebes sowie eine Patientenzufriedenheit von 100 % konnten in einer multizentrischen Studie in der täglichen Praxis mit einem Beobachtungszeitraum von bis zu 7 Jahren gezeigt werden (9). Die kurzen Implantate (7 mm) sind als eine zuverlässige Behandlungsoption zur Vermeidung von Sinusaugmentationen im posterioren Oberkiefer ebenso etabliert (10) wie bei verblocktem und nicht verblocktem festsitzendem Zahnersatz im posterioren Unterkiefer (19). Genauigkeit des Guide-Systems Die geführte Implantatinsertion mittels Schablonen ist ein Verfahren, um die ideale Implantatposition bei einer Sofort- oder verzögerten Versorgung sicherzustellen. Der Unterschied zwischen den digital geplanten und den klinisch erreichten Implantatpositionen bei Verwendung des CONELOG GuideSystems wurde in mehreren klinischen Studien evaluiert (20, 21, 22). Die Genauigkeit war nachweislich hoch und führte zu vorhersagbaren prothetischen Ergebnissen unabhängig vom Kieferbereich und den Abmessungen der verwendeten Implantate (20). Moderne Behandlungsoption – PROGRESSIVE-LINE CONELOG-Implantate – eine Innengeometrie, zwei unterschiedliche Außengeometrien: PROGRESSIVE-LINE und SCREW-LINE. Die PROGRESSIVE-LINE-Implantate haben einen konisch geformten apikalen Bereich und ein Sägezahngewinde, um eine hohe Primärstabilität zu erreichen. Im koronalen Bereich sorgt ein krestales Verankerungsgewinde für einen zusätzlichen Halt bei begrenzter Knochenhöhe, z. B. bei Sinusliftverfahren (Abb. 4). In Extraktionsalveolen zeigten diese Implantate auf Basis des Eindrehmoments und der ISQ-Messungen eine vorzügliche Stabilität (23); sie unterstützen somit moderne Behandlungskonzepte wie die Sofortimplantation oder Sofortbelastung, selbst in weichen Knochen. Abb. 3: „Vertical fit“-Merkmal: Der Abformpfosten hat bei der Abformung keinen Kontakt zum Konus. Die vertikalen Diskrepanzen – die allen konischen Verbindungen innewohnen – werden durch dieses Konzept reduziert. Abb. 4: Im posterioren Oberkiefer platziertes PROGRESSIVELINE-Implantat bei gleichzeitig durchgeführtem Sinuslift (Aufnahme mit freundlicher Genehmigung von Dr. R. Polsbroek) Abb 2.: Präzision verschiedener konischer Verbindungen: siehe WhitepaperM-0154-WPR-DACH-BHCL-00-022021. Semper Hogg et al. (2015) verglichen die CONELOG Implantat-Abutment-Verbindung mit anderen Systemen mit konischer Verbindung, und zwar Nobel Active, Ankylos C/X, Astra Tech, Straumann Bone Level und Straumann Tissue Level. Die Abutments wurden mit dem vom Hersteller empfohlenen Drehmoment angezogen. CONELOG zeigte die besten Ergebnisse in Bezug auf Rotationsstabilität (Abb. 1) und Verkippungsmoment (Abb. 2) sowie sehr gute Ergebnisse hinsichtlich vertikaler Positionsänderung (Abb. 3). Relevanz der Ergebnisse: Die Präzision der Implantat-Abutment-Verbindung ist von höchster Bedeutung bei der Fertigung und für die spätere Passung der prothetischen Restaurationen sowie deren Übertragbarkeit vom Modell in den Mund des Patienten. Die Stabilität der ImplantatAbutment-Verbindung wird stark von der Passgenauigkeit, dem Verbindungsdesign (inkl. Indexierungs-Design) und der Fertigungspräzision beeinflusst. Die CONELOG Implantat-Abutment-Verbindung zeigte nachweislich eine hochpräzise Fertigungsgenauigkeit und eine überragende Positionsstabilität im Vergleich zu anderen konischen Verbindungen. Abb. 1: Rotationsfreiheit von 6 Implantatsystemen. (Diagramm nach Semper Hogg et al. 2015) 7 6 5 4 3 2 1 0 Rotation in ° CONELOG Nobel Active Ankylos C/X Astra Tech Straumann Straumann Bone Level Tissue Level FAZIT: 1. Hohe Präzision der Implantat- Abutment-Verbindungen des CAMLOG® und des CONELOG® Implantatsystems 2. Vorteile einer hohen Präzision: a. Positionsstabilität der Suprastruktur b. Besserer Passive-Fit c. Weniger Abutment-Schraubenbrüche d. Zeitersparnis (z. B. weniger Anpassungen) 3.Vorteile für den Patienten, den Zahnarzt und den Zahntechniker Abb. 2: Verkippungsmomente von 6 Implantatsystemen. (Diagramm nach Semper Hogg et al. 2015) 5,0 4.5 4,0 3.5 3,0 2.5 2,0 1.5 1,0 0.5 0 Verkippungsmoment in ° CONELOG Nobel Active Ankylos C/X Astra Tech Straumann Straumann Bone Level Tissue Level Abb. 3: Vertikale Positionsänderung von 6 Implantatsystemen. (Diagramm nach Semper Hogg et al. 2015) 160 140 120 100 80 60 40 20 0 Vertikale Positionsänderung in µm CONELOG Nobel Active Ankylos C/X Astra Tech Straumann Straumann Bone Level Tissue Level Hohe Präzision der CONELOG Implantat-Abutment-Verbindung Wie bereits für das CAMLOG® Implantatsystem bestätigten Untersuchungen zur Genauigkeit die hohe Präzision der CONELOG® Implantat-AbutmentVerbindung – zum Vorteil von Patienten, Zahnärzten und Zahntechnikern.(1,2)

M-0156-WPR-DACH-BHCL-01-022021 Headquarters CAMLOG Biotechnologies GmbH | Margarethenstr. 38 | 4053 Basel | Schweiz Telefon +41 61 565 41 00 | Fax +41 61 565 41 01 | info@camlog.com | www.camlog.com CAMLOG®, CONELOG® und Promote® sind nicht in allen Märkten angemeldete Marken. Hersteller der CAMLOG® und CONELOG® Produkte: ALTATEC GmbH | Maybachstr. 5 | 71299 Wimsheim | Deutschland Referenzen (1) Semper W, Heberer S, Mehrhof J, Schink T, Nelson K. Effects of repeated manual disassembly and reassembly on the positional stability of various implant-abutment complexes: an experimental study. Int J Oral Maxillofac Implants. 2010;25(1):86-94. (2) Semper-Hogg W, Kraft S, Stiller S, Mehrhof J, Nelson K. Analytical and experimental position stability of the abutment in different dental implant systems with a conical implant-abutment connection. Clin Oral Investig. 2013;17(3):1017-23. (3) Semper-Hogg W, Zulauf K, Mehrhof J, Nelson K. The Influence of Torque Tightening on the Position Stability of the Abutment in Conical Implant-Abutment Connections. Int J Prosthodont. 2015;28(5):538-41. (4) Nelson K, Zabler S, Wiest W, Schmelzeisen R, Semper-Hogg W. Die Implantat-Abutment Verbindung. Implantologie. 2013;21(4):355-63. (5) Harder S, Dimaczek B, Acil Y, Terheyden H, Freitag-Wolf S, Kern M. Molecular leakage at implant-abutment connection--in vitro investigation of tightness of internal conical implant-abutment connections against endotoxin penetration. Clin Oral Investig. 2010;14(4):427-32. (6) Harder S, Quabius ES, Ossenkop L, Kern M. Assessment of lipopolysaccharide microleakage at conical implant-abutment connections. Clin Oral Investig. 2012;16(5):1377-84. (7) Angermair J, Wiest W, Rack A, Zabler S, Fretwurst T, Nelson K. Synchrotron-based Radiography of Conical- vs. Butt-joint Implant Abutment Connections. J Oral Implantol. 2020 (online ahead of print). (8) Rack T, Zabler S, Rack A, Riesemeier H, Nelson K. 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Zusammenfassung Die solide Dokumentation des CONELOGImplantatsystems basiert auf wissenschaftlicher Evidenz. Dies stellt einen wichtigen Beitrag für die Erfolgsgeschichte von Camlog dar. Die Langzeitdaten zur Promote-Oberfläche, die Verwendung des Platform Switching, die Positionierungsgenauigkeit und die Stabilität der Implantat-Abutment-Verbindung sind wesentliche Faktoren, die zur hervorragenden Performance der CONELOG-Implantate in der klinischen Anwendung beitragen. Kontinuierliche Erweiterungen des Systems werden modernen Behandlungsoptionen gerecht und werden stets mit klinischen Daten untermauert.

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